Bedeutung einer bestehenden Therapie mit psychotropen Pharmaka in der Notfallversorgung
Steinfath, M.; Scholz, J.; Dallek, M. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 180 bis 183
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es wird über einen Patienten berichtet, der sich in suizidaler Absicht infolge einer akuten paranoiden Psychose jeweils eine Nagelschere in beide Augen gestochen hatte. Das psychopathologische Bild des Patienten und das Ausmaß der ungewöhnlichen Verletzung, welches ein intrakranielles Trauma befürchten ließ, war am Unfallort nicht abzuschätzen. Anhand einer Kasuistik wird das Management einer Notfallversorgung eines Patienten mit Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma und die Bedeutung einer chronischen Einnahme von psychotropen Pharmaka wie Monoaminoxidase-Inhibitoren, tri- und tetrazyklischen Antidepressiva, Neurole…