Nicht-invasives Monitoring der zerebralen Sauerstoffsättigung nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma eines Zeugen Jehovahs
Logemann, F.; Schulze, K.; Verner, L. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 385 bis 390
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma sind in besonderem Maße gefährdet, sekundäre zerebrale Schäden zu entwickeln. Deshalb wurden in der Vergangenheit viele, unter anderem in Kontinuität, Invasivität und technischem Aufwand variierende Verfahren beschrieben, um negative Entwicklungen frühzeitig erkennen und therapieren zu können. Zeugen Jehovahs nehmen innerhalb dieser Patientengruppe eine Sonderstellung ein, da eingeschränkte therapeutische Möglichkeiten eine zusätzliche Bedrohung des zerebralen O2-Angebots darstellen können. Anhand eines Fallbeispiels wird der Stellenwert der kontinuierlichen, nicht-inva…