Wirkungen von Flumazenil auf den globalen zerebralen Blutfluß und den intrakraniellen Druck in der Reperfusionsphase nach globaler inkompletter zerebraler Ischämie
Kochs, E.; Roewer, N.; Peter, A.; Esch, J.S.a. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 159 bis 162
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Da eine Sedierung mit Benzodiazepinen in Kombination mit Analgetika bei Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT) mittlerweile ein Standardbehandlungskonzept darstellt, gewinnt die Frage der Antagonisierbarkeit durch den spezifischen Benzodiazepinantagonisten und die hierdurch hervorgerufenen Nebenwirkungen zunehmend an Bedeutung. Während Benzodiazepine über einen stoffwechselsenkenden Effekt eine zerebral protektive Wirkung entfalten können, bleibt noch weitgehend unklar, wie sich die zerebrovaskuläre Reagibilität durch Flumazenil bei vorangegangenem zerebralischämischem Insult verhält. Aus diesem Grunde wurde in…