Neurophysiologisches Monitoring (Elektroenzephalogramm, evozierte Potentiale) und Benzodiazepinwirkung
Kochs, E.; Esch, J.S.a. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 145 bis 152
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit der klinischen Einführung von Diazepam, Flunitrazepam und Midazolam werden die Benzodiazepine zunehmend zur Prämedikation, Narkoseeinleitung und Langzeitsedierung bei Intensivpatienten eingesetzt, wobei vor allem die anxiolytische und sedierende Komponente dieser Substanzklasse ausgenutzt wird. Für ein Monitoring der Benzodiazepinwirkungen müssen ihre Effekte auf das Elektroenzephalogramm (EEG) und die evozierten Potentiale (EP) bekannt sein, bevor eine Abschätzung des Sedierungsgrades auch bei Kombination mit anderen Anästhetika (Hypnotika/Analgetika) möglich ist. Während das EEG die spontane hirnelektrisc…