In-vitro-Arzneimittelinteraktion und ihre Bedeutung für die anästhesiologische Praxis
Dirks, B.; Schmitz, J.E.; Kilian, J. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 315 bis 320
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In-vitro-Interaktionen von Pharmaka sind aufgrund der routinemäßigen intravenösen Komedikation in der Anästhesiologie häufig. Durch die Zuspritztechnik unmittelbar am i.v. Zugang bleiben sie meist unbeobachtet, zudem sind etliche nicht an Veränderungen der Lösung erkennbar. Chemische Arzneimittelinteraktionen sind durch pH-Wert-Änderung, Bildung schwerlöslicher Salze, Oxidation und Reduktion, Komplexbildung oder Hydrolyse bedingt, physikalische auf Änderung der Lösungsmittelpolarität, Aussalzen, Emulsionsstörung oder Adsorption zurückzuführen. Zur Lösung des Problems können Informationen (1) und organisatorische…