Anwendungen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) zur Messung regionaler zerebraler Pharmakokinetiken
Stöcklin, G. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 2 · S. 84 bis 92
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) findet nicht nur vielfältige Anwendungen in der nuklearmedizinischen Funktionsdiagnostik und bei der Erforschung pathophysiologischer Prozesse, sondern sie bietet auch für die Pharmakologie neue Möglichkeiten. Da die PET in der Lage ist, die regionale Konzentration eines Positronenstrahlers am lebenden Primaten „von außen” quantitativ zu erfassen, können Verteilung und Kinetik eines markierten Pharmakons am Wirkort nichtinvasiv bestimmt werden. Dies ist immer dann möglich, wenn es gelingt, die Forschungssubstanz mit einem kurzlebigen Positronenstrahler wie 11C (T1/2 = 2…