Der Einfluß des neueren Phosphodiesterase-Inhibitors Enoximon bei Patienten mit einer akuten katecholaminrefraktären Herzinsuffizienz während Operationen am offenen Herzen
Murday, H.K.; Jungblut, M.; Limberg, N.J.; Fischer, M.; Likungu, J.; Kirchhoff, P.G. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 161 bis 167
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei 19 Patienten, die im Rahmen von verschiedenen herzchirurgischen Eingriffen beim Versuch von der extrakorporalen Zirkulation (EKZ) abzugehen eine Herzinsuffizienz entwickelten, blieb die Therapie mit zunehmenden Dosen von Adrenalin, Dopamin und Dobutamin erfolglos, und die EKZ konnte nicht beendet werden. Die Therapiestrategie wurde daraufhin geändert, und das neue Regime bestand aus Adrenalin, Dopamin und Enoximon. Damit konnte das Low Output Syndrom bei 12 der 19 Patienten dauerhaft beseitigt und die EKZ beendet werden. Bei den 7 Übrigen Patienten sank der arterielle Blutdruck besonders ausgeprägt ab. 5 von…