Larynxmaske versus Intubation bei erschwerten Intubationsbedingungen beim Franceschetti-Zwahlen-Klein-Syndrom (Treacher-Collins-Syndrom)
Fuchs, K.; Kukule, I.; Knoch, M.; Wiegand, W. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 190 bis 192
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein 29jähriger Mann mit Franceschetti-Syndrom wurde unter Einsatz der Larynxmaske erfolgreich anästhesiert und an einer Ablatio retinae operiert. Es wird anhand dieses Falles beschrieben, daß die Larynxmaske bei kraniofazialen Mißbildungen mit erschwerten Intubationsbedingungen wie Hypoplasie der Mandibula und relativ vorstehendem Larynx, Vorteile gegenüber einer endotrachealen Intubation bietet, weil sie leicht zu plazieren ist. Die Larynxmaske ist schnell und mit geringem Aufwand einsatzfähig, jedoch sollte ein Endoskop bereitliegen und der Arzt sollte mit beiden Techniken vertraut sein, wenn er sie bei erschw…