Polytrauma und malignes neuroleptisches Syndrom - Kasuistische Darstellung diagnostischer Probleme
Röther, J.; Jakob, J.; Bender, H.; Hewer, W. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 7 · S. 455 bis 457
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das maligne neuroleptische Syndrom (MNS) stellt eine potentiell lebensbedrohliche Komplikation der neuroleptischen Therapie dar und ist durch die Symptom-Trias extrapyramidale Störung, Hyperthermie und autonome Dysfunktion gekennzeichnet. Als zugrundeliegende Pathogenese wird eine zentralvenöse Regulationsstörung mit einer Minderung der dopaminergen Aktivität angesehen. Das MNS tritt typischerweise unter der Behandlung mit Dopamin-Rezeptor-Antagonisten auf. Die wichtigste therapeutische Maßnahme besteht im unverzüglichen Absetzen der Neuroleptika-Therapie. Wir berichten über einen 24jährigen Patienten, der sich…