Schwere Legionellose nach Antiphlogistika-Abusus - diagnostische und intensivtherapeutische Aspekte anhand einer Kasuistik
Bein, T.; Ehret, W.; Metz, C.; Hobbhahn, J.; Taeger, K. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 4 · S. 252 bis 256
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Legionelleninfektionen gewinnen zunehmende Bedeutung als Ursache schwerer Pneumonien oder einer akuten respiratorischen Insuffizienz. Als Risikofaktoren gelten konsumierende oder immunsupprimierende Grunderkrankungen, wie Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, alkoholinduzierte Leberschäden, maligne Tumoren oder medikamentöse Immunsuppression nach Organtransplantation. Die Diagnostik stützt sich auf den direkten Erregernachweis aus Körpersekreten mittels direkter Immunfluoreszenz. Die serologische Immunantwort folgt häufig erst spät nach Krankheitsausbruch oder bleibt aus und eignet sich daher nur zur retrospektiv…