Umgang mit zentralen Venenkathetern in der pädiatrischen Onkologie: Pflegekräfte starten ein eigenes Projekt zur Qualitätssicherung
N.N. · Hygiene + Medizin · 2025 · Heft 5 · S. 104 bis 110
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zentrale Venenkatheter (ZVK) werden bei onkologischen Patienten oft über lange Zeiträume benötigt. Sie ermöglichen unter einer fortlaufenden onkologischen Behandlung die Verabreichung hochkalorischer Infusionen und erforderlichenfalls von Bluttransfusionen. Parenterale Medikamente, deren Wirkung rasch einsetzen soll, können direkt in den zentralen Kreislauf appliziert werden. Vielfache Einzelinjektionen in periphere Venen, die bei diesen Patienten oft bereits vernarbt sind, können durch den zentralen Zugang vermieden werden. Ein Risiko des dauerhaft liegenden Zugangs ist jedoch das Eindringen von nosokomialen Er…