Unzureichende Folsäureprophylaxe bei Schwangeren in Ostvorpommern und Zusammenhang zu soziodemografischen Faktoren. Ergebnisse aus der SNiP-Studie (Survey of Neonates in Pomerania)
Scheler-Hofmann, M.; Ebner, A.; Haas, J.P.; Kühl, R.; Fusch, C.; Hoffmann, W. · Das Gesundheitswesen · 2004 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In Deutschland wird zur Prophylaxe kongenitaler Fehlbildungen allen Frauen im gebärfähigen Alter die tägliche Supplementation von 400µg Folsäure empfohlen. Die tatsächliche Inanspruchnahme liegt aber bundesweit wesentlich niedriger. Wir untersuchten Prädiktoren des Einnahmeverhaltens bei Müttern in Ostvorpommern. Methoden: SNiP ist eine prospektive populationsbasierte informed consent Geburtskohorte in Ostvorpommern mit einer Geburtenzahl von 1300/a. Via Krankenakten, Face-to-face Interview und einem Selbstausfüllbogen werden Daten zu Gesundheitsstatus des Neugeborenen sowie zu Schwangerschafts- Fam…