„Wie bitte? So wenig Geld für so viel Arbeit?“. Bei wem subjektiv wahrgenommene Einkommensungerechtigkeit unter die Haut geht
Arnold, L.; Boscher, C.; Szagun, B. · Das Gesundheitswesen · 2017 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung:: Als wesentlicher Auslöser der physiologischen Stressreaktion gelten soziale Vergleichsprozesse. Insbesondere eine manifestierte effort-reward-imbalance gilt als pathogene Stressbelastung [1]. Dem individuellen Einkommen kommt dabei als klassische Belohnungsdimension eine zentrale Bedeutung zu, mit vielfach nachgewiesenen gesundheitlichen Outcomes [2,3]. Subjektive Einkommensgerechtigkeit spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Vorhergehende Längsschnittanalysen haben gezeigt, dass über mehrere Jahre wahrgenommene Einkommensungerechtigkeit v.a. bei Frauen mit einer deutlichen Erhöhung des Risik…