Ergebnisse aus 6 Jahren Listerien – Surveillance in Baden-Württemberg, 2010 – 2015
Aichinger, E.; Lohr, D.; Kirch, A.; Prager, R.; Wagner-Wiening, C. · Das Gesundheitswesen · 2016 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Infektionen mit Listeria monocytogenes können besonders bei Risikogruppen wie immunsupprimierten Personen zu schweren Erkrankungen mit Sepsis oder Meningitis führen. Bei Infektionen in der Schwangerschaft sind Früh- oder Totgeburten möglich. Seit 2001 besteht eine Meldepflicht für den direkten Nachweis von L. monocytogenes aus sterilen Materialien sowie aus Abstrichen von Neugeborenen. Eine molekulare Feintypisierung mittels PFGE-Genotypisierung am NRZ ermöglicht die Erkennung von Verwandtschaften zwischen Listerienisolaten. Seit 2010 wird routinemäßig über das LGA in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundhei…