Einstellungen zu und Wissen über Reproduktionsmedizin und Familienplanung bei Frauen mit Migrationshintergrund
Vernim, M.; Haug, S. · Das Gesundheitswesen · 2015 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit dem steigenden Erstgeburtsalter in Industriestaaten ist ein Anstieg ungewollter Kinderlosigkeit verbunden. Der Bedarf nach Reproduktionsmedizin wächst: 2009 kamen 1,9% der Lebendgeborenen in Deutschland mittels assistierter Reproduktion zur Welt, 2013 wurden 51.242 Frauen behandelt. Die Akzeptanz der Reproduktionsmedizin in der Bevölkerung ist hoch, wobei Erfolgsquoten meist überschätzt werden. Im BMBF-Projekt NeWiRe wird mittels bi- und multivariater Subgruppenanalysen untersucht, wie Frauen mit Migrationshintergrund Wissen über Reproduktionsmedizin erlangen und wie soziale, kulturelle oder religiöse Faktor…