Zusammenhang zwischen dem Verzehr unverarbeiteter Lebensmittel und der Symptomschwere bei Menschen mit unipolaren Depressionen
Jaspert, C.; Smollich, M. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2022 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Aktuelle Daten weisen auf mögliche Ernährungseffekte bei der Pathogenese und Prognose von Depressionen hin, die über die sog. Darm-Hirn-Achse (gut-brain axis) vermittelt werden. Dabei belegen Assoziationsstudien eine Korrelation zwischen dem Verzehr hochverarbeiteter Lebensmittel (ultra-processed foods, UPF) gem. NOVA-Klassifikation und einem erhöhten Risiko für Depressionen. Unklar ist allerdings, ob diese Korrelation auch mit der Symptomschwere besteht. Im Rahmen der aktuellen Studie wurde daher überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen…