Evaluation des vaskulären Risikos bei Präadipositas und Adipositas WHO Grad I-III
Selhorst, J.; Leweling, H.; Lammert, A.; Hammes, H.P. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2006 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Analyse der retinalen Blutgefäße eignet sich zur Risikobeurteilung für makrovaskuläre Komplikationen. Drei retinale Veränderungen werden zur Beurteilung untersucht: Strukturelle Läsionen („red dots“), generalisierte arterioläre Verengung (arterioläre/venuläre Ratio; AVR) und verminderte Vasoreaktivität durch Flickerprovokation („neurovaskuläre Kopplung“). Die reduzierte AVR ist ein etablierter Prädiktor für kardiovaskuläre Mortalität und Apoplex. Retinale mikrovaskuläre Anomalien sind mit subklinischen, MRI-definierten Hirninfarkten unabhängig von Risikofaktoren für Schlaganfall assoziiert. Ziel: Ziel dieser…