Gallensäurenersatztherapie mittels Cholyl-sarkosin- mikrogranulat bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom
Stein, J.; Bott, C.; Fürst, T.; Dressmann, J. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2004 · Heft 2 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom (KDS) kommt es als Folge des dekompensierten Gallensäurenverlustes nahezu regelhaft zu einer therapierefraktären Steathorrhoe. Bisherige Therapieversuche einer gezielten Gallensäurensubstitution scheiterten mangels suffizienter micellärer Eigenschaften sowie intestinaler Nebenwirkungen (chologene Diarrhoe) verfügberer Gallensäuren. Cholylsarkosin (CS), das synthetisch hergestellte, N-azyl-Konjugat von Cholsäure mit Sarkosin, ist weitgehend resistent gegen hepatische und bakterielle Transformationen (-> keine chologene Diarrhö) und weist in-vitro exzellente micelläre…