Ist die Knochendichtemessung der Lendenwirbelsäule geeignet zur Abschätzung des Risikos für osteoporotische Frakturen? Eine Untersuchung im Rahmen der Berliner Alterstudie II
Sondergeld, G.; Eckardt, R.; Demut, I.; Steinhagen-Thiessen, E.; Norman, K. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2014 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zieht im FRAX-Tool die Knochendichte des Schenkelhalses zur Abschätzung des Frakturrisikos heran. Die Internationale Gesellschaft für klinische Densitometrie (ISCD) sowie der Dachverband Osteologie (DVO) schätzen das Frakturrisiko mittels des niedrigsten Wertes aus Schenkelhals, gesamter Hüfte und Lendenwirbelsäule ab. Die Knochendichte der Lendenwirbelsäule wird auf Grund von Sinterungsfrakturen der Lendenwirbelkörper oft als fälschlich hoch beschrieben. Es soll untersucht werden, inwieweit sich die unterschiedlichen Messpunkte (DXA) bezüglicher ihrer Vorhers…