Bestimmung des VZV (IgG) Status bei Asylsuchenden in Mecklenburg-Vorpommern
Sasse, T.; Demikhovska, E.; Sielaff, N.; Keuchel, A.; Ziems, G.; Littmann, M. · Das Gesundheitswesen · 2015 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Varizella Zoster-Virus (VZV), ein doppelsträngiges DNA-Virus mit einer Genomgröße von 124.884 bp, ist ein exklusiv humanpathogenes Alphaherpesvirus. Weitere Mitglieder der zur Familie der Herpesviridae gehörenden Unterfamilie sind die Herpes simplex-Viren HSV1 sowie HSV2. Die VZV-Infektion verursacht zwei verschiedene klinische Symptome, Varizellen (Windpocken) nach Primärinfekion bzw. Herpes Zoster (Gürtelrose) als Folge einer oftmals erst nach Jahrzehnten auftretenden endogenen Reaktivierung des nach stattgehabter Primärinfektion in den Ganglienzellen latenten Virus. Nach Ausbruch einer Windpockeninfektion…