Versorgungsstand und -bedarf von affektiven Störungen in der Region Magdeburg (Sachsen Anhalt) vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
Stallmann, C.; Beerlage, I. · Das Gesundheitswesen · 2014 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Affektive Störungen sind mit einer Lebenszeitprävalenz von 19% die am häufigsten auftretenden psychischen Störungen – den größten Anteil darunter machen mit 17% die unipolaren Depressionen aus [1,2]. Insbesondere im Alter gehören Vereinsamungsprozesse und der Verlust familiärer Strukturen zu den Risikofaktoren für die Entwicklung einer Depression. Europaweit kommen dabei lediglich 1/3 aller von affektiven Störungen Betroffenen mit dem Versorgungssystem in Berührung, von denen weniger als die Hälfte (45,8%) adäquat behandelt wird [3,4]. 90% aller Suizide werden in Folge einer Depression begangen – da…