Ratenbildung bei KV-Daten mit GKV-Versicherten auf Landkreisebene – ein empirisches Schätzmodell auf der Basis des Mikrozensus
Söhl, K.; Schulz, R.; Kuhn, J. · Das Gesundheitswesen · 2014 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In der Gesundheitsberichterstattung werden u.a. Daten aus der kassenärztlichen Versorgung auf Landkreisebene genutzt. Für eine korrekte Ratenbildung müsste die Zahl der GKV-Versicherten im Nenner zugrunde gelegt werden, diese steht aber in den meisten Bundesländern auf Landkreisebene nicht zur Verfügung. Die Raten werden daher im kassenärztlichen System mit einer Ersatzgröße (definiert über die Arztkontakte) gebildet. Dies führt zu Unschärfen, so dass kleinräumige Regionalvergleiche z.B. von Behandlungsprävalenzen nur bedingt möglich sind. Methoden: Die Anzahl bzw. Rate der GKV-Versicherten in den b…