Konzepte und Methoden zur Vermittlung geschlechtersensibler Forschung in der Epidemiologie: Das Epi goes Gender-Programm ‚Nachwuchswissenschaftler/innen schaffen neues geschlechte…
Gansefort, D.; Jahn, I. · Das Gesundheitswesen · 2014 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Es wird zunehmend anerkannt, dass die Berücksichtigung von Geschlechteraspekten ein Qualitätsmerkmal epidemiologischer Forschung ist. Ein differenzierter Einbezug der biologischen und/oder sozialen Implikationen der Geschlechtszugehörigkeit (sex/gender) ist eher die Ausnahme. In den meisten Fällen werden routiniert Frauen und Männer in Studiengruppen und die Variable Geschlecht in die Analyse einbezogen. Für die unzureichende Praxis wurden vielfältige Gründe identifiziert, z.B. eine mangelnde Reflexion der Bedeutung geschlechterbezogener biologischer und sozialer Ursachen für Gesundheit und Krankhei…