Der „Gefahrenbericht“ aus katastrophensoziologischer Sicht – Zu seiner Bedeutung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst
Clausen, L. · Das Gesundheitswesen · 2004 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
I. Die Vulnerabilität unserer Gesellschaft auch für Katastrophen ist unvermeidbar, der damit befasste Zivil- und Katastrophenschutz spannt sich von staatlicher Vorkehr, Planung und bei Eintritt: Linderung bis zum Selbstschutz. Der „Zweite Gefahrenbericht“ der „Schutzkommission“ von 2001 sollte einschlägig warnen und raten. Denn zuvor (bis zum 11.9.01) waren die Verheerungen des Friedens durch A-, B-, C-, später durch D-, E- und F-Gefahren offiziell herunter gespielt worden. Dazu kam die Vernachlässigung der Katastrophenmedizin an den deutschen Universitäten. Zivilschutz spielt auch im Aufgabenspektrum des ÖGD ei…