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Der öffentliche Gesundheitsdienst im Nationalsozialismus. „Erb- und Rassenpflege“ im Gesundheitsamt: Unterstützung und Ausgrenzung

Donhauser, J. · Das Gesundheitswesen · 2013 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
335894
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Donhauser, J.
Ausgabe
Heft 4 / 2013
Jahrgang 75
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2013-04-10 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Einleitung/Hintergrund: Der Vortrag beleuchtet die Rolle des öffentlichen Gesundheitsdienstes bei der Umsetzungder rassistischen NS-Bevölkerungspolitik. So waren die pronatalistischen Leistungen desStaates (vor allem Ehestandsdarlehen, Kinderbeihilfen, „Ehrenbuch der deutschenkinderreichen Familie“, „Ehrenkreuz der deutschen Mutter“) der sozialrassistischen Selektionunterworfen. Finanziell fördernde bzw. allgemein ehrende Maßnahmen verband der NSStaatmit arischer Abstammung, „Erbgesundheit“, politischer Zuverlässigkeit und gutemLeumund. Als „minderwertig“ erachtete Personengruppen waren von diesen Leistungenausg…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Vortrag Waren Ehestandsdarlehen Zwangssterilisation Amtsärzte Neuburg Pfaffenhofen Gesundheitsamt Rolle Öffentlichen Gesundheitsdienstes Leistungen Das Gesundheitswesen