Inkohärente Lebenswelten und Minderheitenzugehörigkeit als Determinanten gesundheitlichen Wohlbefindens im Jugendalter. Eine genderbezogene Teilauswertung der Kinder- und Jugendge…
Keller, B.; Szagun, B. · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Im Verlauf ihrer Entwicklung müssen Jugendliche ihre Identität ausbilden, sich gleichzeitig in dynamischen sozialen Zusammenhängen bewähren und schulischen Anforderungen genügen [1]. Während sich Abgrenzungs- und Autonomiekonflikte im elterlichen Beziehungskontext häufen, nimmt das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Akzeptanz – insbesondere zu umgebenden Peers – stetig zu [2, 3, 4]. Aggressive und dissoziale Verhaltensprobleme stellen während dieses an sich bereits sensiblen Prozesses ein zusätzliches Entwicklungsrisiko dar [5,6]. Fraglich ist, welche Gesundheitsrelevanz dem sozialen Kontext zukommt –…