Paare in Kinderwunschbehandlung (PinK) – Ergebnisse eines mündlichen und schriftlichen Pre-Tests für eine prospektive Kohortenstudie
Zier, U.; Spahn, D.; Nitsche, D.; Rüger, H.; Passet, J.; Schneider, N.; Schuhrke, B.; Seufert, R.; Münster, E. · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Prävalenz des unerfüllten Kinderwunschs in Deutschland ist methodisch schwer zu erfassen und wird je nach Definition auf 6 bis über 30% geschätzt [1]. Für die hohe sozialmedizinische Relevanz der Thematik spricht auch die Bedeutung medizinisch assistierter Reproduktion, mittels derer 2008 2,6% aller lebend geborenen Kinder gezeugt wurden [2,3]. Dies, obwohl Gesetzesänderungen im Jahr 2003 zu einem starken Rückgang der Inanspruchnahme führten [3]. Das PinK-Projekt will erstmals für Deutschland mögliche Barrieren auf dem Weg zur und Belastungen während der Kinderwunschbehandlung prospektiv erheben.…