Die Bedeutung der ICF für das Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen
Baldus, A.; Huber, G.; Pfeifer, K.; Pöthig, D.; Sudeck, G. · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung/Hintergrund: Die Versorgung im Gesundheits- und Sozialwesen umfasst schwerpunktmäßig, indikationsspezifische „Ist“-Behandlungen, die sich am aktuellen Krankheitszustand des Patienten orientieren (nosologische Zuschreibungen nach ICD-10 bzw. die zur Leistungserbringung und Leistungsabrechnung relevanten Klassifikationssyteme wie DRG, OPS/ICPM oder EBM/GOÄ). Kriterien einer zielorientierten, bedarfsgerechten und patientenzentrierten Versorgung, die sich an einem anzustrebenden „Soll“-Zustand ausrichten (Zuschreibungen von Gesundheitszuständen, -risiken und -ressourcen), fehlen häufig. Eine solche Erstel…