CareLit Fachartikel

Der Diskurs um § 218 StGB seit der deutschen Wiedervereinigung – Geschichtliche, rechtliche und ethische Aspekte des Schwangerschaftsabbruchs

Dienerowitz, F.M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2024 · Heft 12 · S. 69 bis 78

Dokument
341817
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Dienerowitz, F.M.
Ausgabe
Heft 12 / 2024
Jahrgang 67
Seiten
69 bis 78
Erschienen: 2024-12-11 16:55:55
ISSN
1437-1588
DOI

Zusammenfassung

EinleitungAm 01. 10. 1995 trat das Schwangerenund Familienhilfeänderungsgesetz in Kraft, das bis heute in weitestgehend unveränderter Form die gesetzlichen Regeln für die jährlich über 100. 000 erfassten Schwangerschaftsabbrüche vorgibt. Demnach können Frauen nach Beratung und einer 3‑tägigen Bedenkzeit innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen nach Befruchtung einen solchen Abbruch straffrei durchführen lassen (§ 218a Abs. 1 StGB). Außerdem besteht die Möglichkeit, bei medizinischer Indikation (§ 218a Abs. 2 StGB) sowie bei kriminologischer Indikation (§ 218a Abs. 3 StGB) die Schwangerschaft zu beenden. Ak…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Beratung Deutschland Schwangerschaftsabbruch Abtreibung Geburt Schwangerschaft Ärztinnen Berlin Ärzte Counseling Germany Gesetz Behinderte Kinder Beobachtung