CareLit Fachartikel

Das Geschlechterparadoxon in der gesundheitlich beeinträchtigten Lebenszeit – Ende eines Mythos?

Luy, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2024 · Heft 4 · S. 512 bis 520

Dokument
341934
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Luy, M.
Ausgabe
Heft 4 / 2024
Jahrgang 67
Seiten
512 bis 520
Erschienen: 2024-04-25 17:13:52
ISSN
1437-1588
DOI

Zusammenfassung

HintergrundBeginnend mit den 1920er-Jahren hat sich eine Vorstellung über die Geschlechterdifferenzen in Gesundheit und Mortalität etabliert, die von Lorber und Moore in dem einprägsamen Satz: „Women get sicker, but men die quicker“, zusammengefasst wurde [1, S. 13]. Tatsächlich erscheinen vor dem Hintergrund der höheren Lebenserwartung der Frauen die Studienergebnisse zu den Geschlechterdifferenzen in der Morbidität überraschend, wonach Frauen im Durchschnitt einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen als Männer [2, 3] und sie mehr Lebensjahre sowie einen größeren Teil der gesamten Lebenszeit mit beeinträc…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Arbeit Deutschland Chronische Krankheit Database Bevölkerung Population Altersgruppen Association Demography Depression Aging Academic Performance Bevölkerungsgruppen Assoziation