Neugeborenen-Hörscreening in Deutschland – Ergebnisse der Evaluationen 2011/2012 und 2017/2018
Brockow, I.; Söhl, K.; Hanauer, M.; Heißenhuber, A.; Marzi, C.; am Zehnhoff-Dinnesen, A.; Matulat, P.; Mansmann, U.; Nennstiel, U. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2023 · Heft 10 · S. 1259 bis 1267
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
HintergrundIn Deutschland sind 1 bis 2 von 1000 Neugeborenen von einer behandlungsbedürftigen beidseitigen Hörstörung betroffen [1]. Für eine altersgerechte lautsprachliche Entwicklung dieser Kinder sind die frühzeitige Diagnose und Therapie der Hörstörung entscheidend. Wird die Diagnose verspätet gestellt, zeigen sich bei den betroffenen Kindern z. B. auch Nachteile in der grobmotorischen und sozialen Entwicklung, eine geringere Lebensqualität und eine noch im Teenageralter nachweisbare schlechtere Lesekompetenz [2,3,4,5,6]. Mit der Messung transitorisch evozierter otoakustischer Emissionen (TEOAE) oder einer H…