Verwendung von forensischer Zahnmedizin zur Identitätsfeststellung. Eine Befragung auf Ebene der Länderpolizei
Bjelopavlovic, M.; Badt, F.; Lehmann, K.M.; Petrowski, K. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2023 · Heft 9 · S. 1268 bis 1276
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinleitungFür die Identifizierung von unbekannten Toten gibt es weltweite INTERPOL-Standards, bei denen die Untersuchung von primären und sekundären Identifizierungsmerkmalen unterschieden wird. Zu den primären Merkmalen gehören DNA, Fingerabdrücke und Zähne [1, 2], zu den sekundären zählen beispielsweise Tätowierungen, mitgeführte Gegenstände und die Bekleidung. Eine visuelle Identifizierung der Opfer, zum Beispiel durch Verwandte, ist nach INTERPOL-Standard (Internationale kriminalpolizeiliche Organisation) unbedingt zu vermeiden, da sie erfahrungsgemäß große Fehlerquellen birgt [3].Die herausragende Rolle der…