Gesundheitsschutz und Klimawandel erfordern ambitionierte Grenzwerte für Luftschadstoffe in Europa
Peters, A.; Herr, C.; Bolte, G.; Heutelbeck, A.; Hornberg, C.; Kraus, T.; Lakes, T.; Matzarakis, A.; Novak, D.; Reifegerste, D.; Traidl-Hoffmann, C.; Zeeb, H.; Schneider, A.; Hoffmann, B. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2023 · Heft 8 · S. 1030 bis 1034
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Saubere Luft ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit der Bevölkerung und des Einzelnen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat aufgrund der eindeutigen Ergebnisse von Studien die Richtwerte zur Luftqualität im Jahr 2021 deutlich verschärft ([1]; Tab. 1). Insbesondere wurde eine deutliche Absenkung des Jahresmittelwerts von Feinstaub mit einem aerodynamischen Durchmesser bis 2, 5 µm (Particulate Matter: PM2, 5) auf Werte unterhalb von 5 µg/m3 empfohlen. Die WHO empfiehlt zudem eine Absenkung der Langzeitbelastung gegenüber dem gasförmigen Luftschadstoff Stickstoffdioxid (NO2) auf unter 10 µg/m3 i…