Soziodemografische und soziale Korrelate selbstberichteter Resilienz im Alter – Ergebnisse der populationsbasierten LIFE-Adult-Studie
Weitzel, E.C.; Glaesmer, H.; Hinz, A.; Zeynalova, S.; Henger, S.; Engel, C.; Löffler, M.; Reyes, N.; Wirkner, K.; Witte, A.V.; Villringer, A.; Riedel-Heller, S.G.; Löbner, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2023 · Heft 3 · S. 402 bis 409
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinleitungResilienz bedeutet eine Bewahrung und/oder Wiederherstellung des psychosozialen Funktionsniveaus angesichts schwieriger oder herausfordernder Lebenskontexte, z. B. durch Stress, Bedrohungserleben oder Verluste [1]. Das Konstrukt kennzeichnet eine Hinwendung zu Ressourcen und protektiven Faktoren im Kontext psychischer Gesundheit [2, 3]. Wie sich Resilienz konzeptualisiert, wurde umfassend diskutiert [4]. Dabei wurde Resilienz teilweise als Persönlichkeitsmerkmal begriffen, welches Individuen innewohnt und sie kritische Lebensereignisse besser überstehen lässt [5]. Inzwischen dominiert die Auffassung vo…