Effekt der Rote-Hand-Briefe zu Citalopram und Escitalopram auf Verordnungszahlen bei der stationären Behandlung von Angsterkrankungen
Köberle, U.; Grohmann, R.; Belz, M.; Greil, W.; Degner, D. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2022 · Heft 9 · S. 1204 bis 1212
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wegen des Risikos der QTc-Verlängerung im EKG im Zusammenhang mit Citalopram und Escitalopram wurde im Jahr 2011 in Rote-Hand-Briefen (RHB) über eine Verringerung der maximalen Tagesdosis und eine neue Kontraindikation für die gleichzeitige Verordnung weiterer QTc-verlängernder Arzneimittel informiert. Frühere Untersuchungen zeigten eine unvollständige Umsetzung dieser Empfehlungen. In dieser Studie wurde erstmals der Effekt der RHB auf die Verordnung von Citalopram und Escitalopram bei Menschen mit Angsterkrankungen untersucht. Anhand von Verordnungszahlen aus dem Projekt „Arzneimittelsicherheit in der Psychiat…