Maßnahmen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie in Deutschland: nichtpharmakologische und pharmakologische Ansätze
Grote, U.; Arvand, M.; Brinkwirth, S.; Brunke, M.; Buchholz, U.; Eckmanns, T.; von Kleist, M.; Niebank, M.; Ruehe, B.; Schulze, K.; Stoliaroff-Pépin, A.; Thanheiser, M.; Schaade, L.; Said, D.; Haas, W. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2021 · Heft 3 · S. 435 bis 445
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinleitungMit SARS-CoV‑2 trat zum Jahreswechsel 2019/2020 ein neuartiger Erreger auf, über den zunächst noch sehr wenige Informationen vorlagen und für den weder spezifische therapeutische Möglichkeiten noch ein Impfstoff zur Verfügung standen. Mit SARS-CoV‑1 führte zwischen den Jahren 2002 und 2003 ebenfalls ein neuartiges Coronavirus zu einem Ausbruch mit 8000 Erkrankungen in 26 Ländern und 744 Todesfällen (Fall-Verstorbenen-Anteil 9 %; [1]). Seit 2012 wurden 2500 zoonotische Erkrankungen und 866 Todesfälle (Fall-Verstorbenen-Anteil 34 %) durch das MERS-Coronavirus – insbesondere in Ländern der arabischen Halb…