Postpartale psychische Erkrankungen: Versorgungslage und Wirksamkeit der Eltern-Säugling-Kleinkind-Psychotherapie. Vorstellung des Innovationsfondprojektes SKKIPPI
Eckert, M.; Richter, K.M.; Mattheß, J.; Koch, G.; Reinhold, T.; Vienhues, P.; Berghöfer, A.; Roll, S.; Keil, T.; Schlensog-Schuster, F.; von Klitzing, K.; Ludwig-Körner, C.; Kuchinke, L. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2020 · Heft 11 · S. 1538 bis 1547
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach der Geburt eines Kindes können Eltern Episoden von Stress und psychischer Belastung erleben. Einige Säuglinge zeigen psychischen oder somatischen Stress in Form früher Regulationsstörungen wie übermäßiges Weinen, Schlafprobleme oder Schwierigkeiten beim Füttern. Während der enge Zusammenhang zwischen elterlichem psychischen Stress, frühkindlichen Regulationsstörungen und der Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung gut dokumentiert ist, gibt es wenige Untersuchungen zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten. Bisherige Versorgungsangebote operieren meist präventiv. Evidenzbasierte psychotherapeutische Angebote mit…