Wie Stadtarchitektur die Gesundheit beeinflusst: das PAKARA-Modell
Vollmer, T.C.; Koppen, G.; Kohler, K. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2020 · Heft 7 · S. 972 bis 978
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinführungDer Mensch reagiert nicht auf seine Umwelt, sondern eignet sich diese an: Kontinuierlich nutzt und gestaltet er sie mit und um. Dieses Grundverständnis kennzeichnet die Architekturpsychologie. Basisannahme dabei ist, dass Umwelteinflüsse im urbanen Raum nicht direkt auf Menschen wirken, sondern über deren subjektive, meist unbewusste Wahrnehmungen und deren Bewertung. Architekturpsychologie galt lange Zeit als vernachlässigter Teil der Umweltpsychologie [1]. Mit zunehmender Bedeutung des Diskurses um schrumpfende Kleinund sich verdichtende Großstädte sowie der daraus resultierenden Notwendigkeit, Städt…