Blutdruckmessung in der NAKO – methodische Unterschiede, Blutdruckverteilung und Bekanntheit der Hypertonie im Vergleich zu anderen bevölkerungsbezogenen Studien in Deutschland
Schikowski, T.; Wigmann, C.; Fuks, K.B.; Schipf, S.; Heier, M.; Neuhauser, H.; Sarganas, G.; Ahrens, W.; Becher, H.; Berger, K.; Brenner, H.; Castell, S.; Damms-Machado, A.; Dörr, M.; Ebert, N.; Efremov, L.; Emmel, C.; Felix, S.B.; Fischer, B.; Franzke, C.; G… · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2020 · Heft 3 · S. 452 bis 464
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinleitungDie arterielle Hypertonie ist ein wichtiger Risikofaktor für Gefäßerkrankungen und kardiovaskuläre Ereignisse wie ischämische Herzerkrankungen und Schlaganfall [1]. Kleine Veränderungen der durchschnittlichen Blutdruckwerte in der Allgemeinbevölkerung können sich deutlich auf die Morbiditätsund Mortalitätsraten auswirken. Eine Absenkung des systolischen Blutdrucks um 2 mm Hg auf Populationsebene kann bei Schlaganfällen zu einer Reduktion der Mortalität um 5 % führen; bei koronaren Herzkrankheiten sind es 4 % und für die Gesamtmortalität 3 % [2]. In der klinischen Praxis ist die Bestimmung des individue…