Personen mit Migrationshintergrund in der NAKO Gesundheitsstudie – soziodemografische Merkmale und Vergleiche mit der autochthonen deutschen Bevölkerung
Wiessner, C.; Keil, T.; Krist, L.; Zeeb, H.; Dragano, N.; Schmidt, B.; Ahrens, W.; Berger, K.; Castell, S.; Fricke, J.; Führer, A.; Gastell, S.; Greiser, H.; Guo, F.; Jaeschke, L.; Jochem, C.; Jöckel, K.; Kaaks, R.; Koch-Gallenkamp, L.; Krause, G.; Kuss, O.;… · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2020 · Heft 2 · S. 279 bis 289
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinleitungPersonen mit Migrationshintergrund (PmM) stellen mit einer Anzahl von 19,3 Mio. Menschen und einem Anteil von 23,6 % an der Gesamtbevölkerung eine große und in den letzten Jahren wachsende Bevölkerungsgruppe in Deutschland dar [1]. So ist etwa innerhalb der letzten 10 Jahre ein Zuwachs von fast 5 Mio. Personen zu verzeichnen [2]. Für das Gesundheitssystem ergeben sich Herausforderungen durch diese wachsende Bevölkerungsgruppe aufgrund von Unterschieden in der Mortalität [3,4,5], Morbidität [6] und einem unterschiedlichen Bedarf und Inanspruchnahmeverhalten medizinischer Dienstleistungen zwischen PmM un…