Hepatitis-C-Virus Seroprävalenz und Abhängigkeit vom Herkunftsland bei Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz/Deutschland im Jahr 2015
Mattlinger, C.; Thumfart, J.O.; Heinen, W.; Michels, H.; Berres, M.; Vogt, M.; Jansky, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2018 · Heft 9 · S. 1472 bis 1480
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) übertragene Lebererkrankung Hepatitis C kann in Leberzirrhose und hepatozellulärem Karzinom (HCC) münden. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2015 sind weltweit 71 Mio. Menschen chronisch mit HCV infiziert, das entspricht 1 % der Weltbevölkerung. Durch die weltweiten Migrationsbewegungen kommt es zur Zuwanderung aus HCV-Hochprävalenzländern in Niedrigprävalenzländer. Doch über die HCV-Seroprävalenz und den Zusammenhang mit dem Herkunftsland in aktuellen unselektierten größeren Flüchtlingspopulationen (>1000 Personen), die nach Europa/Deutschla…