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Kirchhof, P.; Goette, A.; Näbauer, M.; Schotten, U. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2016 · Heft 3 · S. 514 bis 522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Warum Vorhofflimmern? Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Bei Vorhofflimmern liegt eine chaotische Aktivierung der Vorhöfe vor, die zu einem Verlust der Kontraktion der Vorhöfe und zu einer unregelmäßigen Aktivierung der Herzkammern („absolute Arrhythmie“) führt. Vorhofflimmern kann schwere Folgen haben: etwa Schlaganfälle, Herzinsuffizienz, oder kardiale Todesfälle. In Deutschland leben rund 2 Mio. Patienten mit Vorhofflimmern. Betroffen sind v. a. ältere Menschen. Aufgrund des demografischen Wandels wird sich die Zahl der Vorhofflimmerpatienten in den nächsten 40 Jahren mehr als ve…