CareLit Fachartikel

Substanzbezogene Störungen als Ursache und als Folge früher Gewalt

Schäfer, I.; Barnow, S.; Pawils, S. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2015 · Heft 10 · S. 35 bis 43

Dokument
343518
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Schäfer, I.; Barnow, S.; Pawils, S.
Ausgabe
Heft 10 / 2015
Jahrgang 58
Seiten
35 bis 43
Erschienen: 2015-10-23 19:42:25
ISSN
1437-1588
DOI

Zusammenfassung

Substanzmissbrauch und -abhängigkeit gehören zu den häufigsten Folgen früher Gewalt und Vernachlässigung. In der Allgemeinbevölkerung findet sich bei 20 % der Erwachsenen, die Misshandlung oder Vernachlässigung in der Kindheit erlebt haben, die Lebenszeitdiagnose einer substanzbezogenen Störung. Etwa 30 % aller Personen, die sich aufgrund einer posttraumatischen Störung in Behandlung begeben, weisen eine Suchterkrankung auf und 24 – 67 % aller Personen in Suchtbehandlung haben frühe Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt. Gleichzeitig wachsen rund 16 % aller in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen unt…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Deutschland Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz