Werden Frauen mit und ohne Migrationshintergrund von den Gesundheitsdiensten gleich gut erreicht?
Brenne, S.; David, M.; Borde, T.; Breckenkamp, J.; Razum, O. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2015 · Heft 4 · S. 569 bis 576
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Rund 20 % der Bevölkerung Deutschlands hat einen Migrationshintergrund („1. Generation“: selbst migriert; „2. Generation“: deren Nachkommen), der mit gesundheitlicher Benachteiligung einhergehen kann. Bestehen die in früheren Untersuchungen beobachteten Unterschiede bei der Inanspruchnahme der Schwangerschaftsvorsorge zwischen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund weiterhin? Datenerhebung 2011/2012 an drei Berliner Geburtskliniken anhand standardisierter Interviews, Verknüpfung der Befragungsdaten mit Perinatalund Mutterpassdaten. Adjustierung für Störgrößen im Regressionsmodell. Von den 7100 Studienteilnehm…