Geschlechtsspezifische Aspekte bei der koronaren Herzkrankheit
Ladwig, K.; Waller, C. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2014 · Heft 8 · S. 1083 bis 1091
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Gesamtzahl an koronarbedingten Todesfällen ist bei Frauen trotz eines um ca. 10 Jahre höheren mittleren durchschnittlichen Manifestationsalters höher als bei Männern. Jedoch kommen etwa doppelt so viele Männer wie Frauen wegen einer ischämischen koronaren Herzkrankheit (KHK) jährlich zur akutstationären Aufnahme. Zwischen Frauenund Männerherzen existieren auf morphologischer und physiologischer Ebene bemerkenswerte Unterschiede (z. B. Koronargefäßdiameter; belastungsabhängige Energie-Substratverfügbarkeit). Bedeutsame Geschlechtsunterschiede finden sich auch in der Häufigkeit und der klinischen Bedeutung ein…