Kann die Erhebung von Einstellungen und Präferenzen die kleinräumige Versorgungsanalyse sinnvoll ergänzen?
Stock, S.; Danner, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2014 · Heft 1 · S. 188 bis 196
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kleinräumige Versorgungsanalysen gewinnen vor dem Hintergrund regionaler Unterschiede in der Versorgung gesundheitspolitische Bedeutung. Die Kombination von Daten aus unterschiedlichen Quellen ermöglicht es, struktur-, prozessoder ergebnisbezogene Versorgungsvariation darzustellen und zu analysieren. Bei einer Variation, die nicht durch diese Daten erklärt werden kann, können die Einstellungen, Verhaltensweisen und Präferenzen der an der Versorgung maßgeblich beteiligten Akteure, insbesondere der Ärzte und Patienten, eine Rolle spielen. Im vorliegenden Beitrag wird skizziert, warum die Erhebung der Präferenzen d…