Natürliche Fertilität eines Paares und epidemiologische Aspekte der Subfertilität
Gnoth, C. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2013 · Heft 11 · S. 1633 bis 1641
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Familienplanung wird heute zunehmend in das letzte Viertel der fertilen Lebensphase einer Frau verschoben, oft nach vielen Jahren der Kontrazeption. Dieser Trend zur späten Familienplanung geht oft mit weit verbreiteten, falschen Vorstellungen über die mit zunehmendem Alter abnehmende Fertilität einher. Die reproduktiven Chancen eines Paares werden außer vom chronologischen Alter der Frau auch von ihrer ovariellen Reserve (Pool der vorhandenen Follikelanlagen, aus denen sich sprungreife Eizellen entwickeln können), der Zahl erfolgloser Zyklen und der Qualität des Spermiogramms bestimmt. Die homogen hohe Fert…