Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit durch Identifizierung genetisch prädisponierter Personen
Lux, R.; Wärntges, S.; Bergner, S.; Kütting, B. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2013 · Heft 10 · S. 1545 bis 1556
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAWs) haben eine hohe sozioökonomische Relevanz und erfordern eine effektive Prävention. Neben prozessbedingten vermeidbaren Fehlern sind für den personalisierten Ansatz zur Vermeidung von UAWs auch genetische Polymorphismen zu berücksichtigen. An 5 Kasuistiken wird exemplarisch für einige Therapiemodalitäten die klinische Bedeutung prospektiver Testungen zur Abschätzung des individuellen Risikos suszeptibler Personen dargestellt. Die Rolle des HLA-Systems, der Cytochrom-P450-Familie, weiterer Metabolisierungsenzyme und von Transportproteinen wird zur Verdeutlichung der Bandbr…