Notwendigkeit einer systematischen Feintypisierung zur Ausbruchsfrüherkennung bei lebensmittelbedingten bakteriellen Erkrankungen
Werber, D.; Stark, K. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2012 · Heft 12 · S. 38 bis 41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein wesentliches Ziel der Surveillance lebensmittelbedingter Infektionserkrankungen ist das frühzeitige Erkennen von Krankheitsausbrüchen. In diesem Zusammenhang ist eine systematische flächendeckende Feintypisierungssurveillance ein besonders wertvolles Instrument für ausgewählte bakterielle Erreger, wie z. B. enterohämorrhagische E. coli (EHEC), Listeria monocytogenes, oder bestimmte Salmonellen-Serovare. Mit molekularen Methoden der Feintypisierung werden Erregerisolate von Patienten weitergehend und möglichst auf der klonalen Ebene charakterisiert, um identische Erregerstämme und damit Ausbrüche zu entdecken…