Reliabilität ärztlicher Morbiditätsangaben zu chronischen Krankheiten
Zimmermann, T.; Kaduszkiewicz, H.; v.d. Bussche, H.; Schön, G.; Wegscheider, K.; Werle, J.; Weyerer, S.; Wiese, B.; Olbrich, J.; Weeg, D.; Riedel-Heller, S.; Luppa, M.; Jessen, F.; Abholz, H.; Maier, W.; Pentzek, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2012 · Heft 1 · S. 260 bis 269
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Prävalenzangaben zu chronischen Erkrankungen sind wichtige Daten zur Planung von Versorgungsund Vergütungsstrukturen. Mit Patienten-Selbstreport-, Abrechnungsund Studiendokumentationsdaten stehen Angaben zur Verfügung, die meist in Querschnittserhebungen erfasst wurden – mit entsprechenden Einschränkungen von Validität und Reliabilität. Nur in Krankenkassen-Routinedaten werden gegenwärtig dokumentierte Diagnosen im Zeitverlauf abgebildet. Diese zeigen Dokumentationsverluste. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob hausärztliche Morbiditätsangaben, die für eine längsschnittliche Kohortenstudie erfasst wurd…